PC-7 in Guatemala

Aus Kriegsmaterial

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In den 80er Jahren bombardiert das Militär von Guatemala regelmässig Dörfer der indigenen Bevölkerung.


1980 wurden erste Augenzeugenberichte bekannt, wonach die Militärs im blutigen Bürgerkrieg in Guatemala mit PC-7-Flugzeugen Indianerdörfer bombardierten.

Schwester Petronila aus dem Hochland Guatemalas berichtet über einen Angriff der guatemaltekischen Luftwaffe am 1. Dezember 1981 im Departement Quiche folgendes: "Die Armee begann, uns zu bombardieren und nahm uns unter Maschinengewehrfeuer. Ich weiss nicht wie, aber einige Flugzeuge flogen ganz tief und liessen eine Menge Bomben fallen. Wir alle begannen, uns, so gut wir konnten, ins Unterholz zurückzuziehen. Die Kinder begannen zu schreien... Die Frauen riefen ihren Kindern, weil sie sie verloren hatten und fanden sie nicht. Wie mussten wir rennen: Rennen... rennen... rennen... Danach, bereits ruhig miteinander sprechend, begannen wir uns darüber klar zu werden, dass die Flugzeuge, die uns bombardierten, von denjenigen waren, die man 'Pilatos' nennt, die sie mit Geschützen ausrüsten, um uns zu bombardieren. Die uns bombardieren, sind von der Armee."

Der militärische Einsatz der Schweizer Flugzeuge veranlasste die englische Regierung zu einer diplomatischen Intervention in Bern.

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Fakten zu PC-7 in GuatemalaRDF-Feed
Abstract In den 80er Jahren bombardiert das Militär von Guatemala regelmässig Dörfer der indigenen Bevölkerung.
Geschah in Guatemala  +
Latitude 14.774  +
Longitude -91.024  +
Mit Kriegsmaterial von Pilatus  +
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