PC-7 und PC-9 nach Südafrika
Aus Kriegsmaterial
Anfangs der 90er Jahre bricht die Schweiz eine UNO-Resolution, um Pilatus-Flugzeuge ans Apartheid-Regime zu liefern.
Im krassen Widerspruch zur UNO-Resolution von 1986 erlaubte der Bundesrat Anfang der Neunziger Jahre den Export von 60 PC-7 an die Apartheitsregierung in Südafrika. Die Schweizer Regierung argumentierte, dass sie als Nicht-Mitglied der UNO nicht an die Resolution gebunden sei. Der internationale Protest war enorm. Aufgrund des Embargos untersagte die englische Regierung die Lieferung von Schleudersitzen an Pilatus und die USA verbot es der Firma Pratt and Whitney, Triebwerke für die Stanser Werke herzustellen. Trotz des Drucks der gesamten Weltöffentlichkeit hielt der Bundesrat an seiner Haltung fest.
Schon früher hatte die Schweiz PC-7 und PC-9 nach Südafrika geschickt - zur Tarnung via das Homeland Bophutatswana. Diese Flugzeuge wurden zur Überwachung von Demonstrationen gegen die weisse Minderheitsdiktatur eingesetzt.
| Abstract | Anfangs der 90er Jahre bricht die Schweiz eine UNO-Resolution, um Pilatus-Flugzeuge ans Apartheid-Regime zu liefern. |
| Geschah in | Südafrika + |
| Latitude | -33.928 + |
| Longitude | 18.732 + |
| Mit Kriegsmaterial von | Pilatus + |

