PC-9 nach Saudi-Arabien
Aus Kriegsmaterial
50 Pilatus-Flugzeuge werden an Saudi-Arabien geliefert. Der Deal kommt nur dank massiven Schmiergeldzahlungen zustande.
- Ereignete sich in Saudi-Arabien
- mit Kriegsmaterial von Pilatus
Seit kurzem laufen die Ermittlungen über den sogenannten Al Yamamah-Deal wieder. Tony Blair hatte die Untersuchungen "aus Gründen der nationalen Sicherheit" per Dekret abgebrochen. Das Al Yamamah-Geschäft zwischen dem saudischen Königreich und der englischen Rüstungsfirma BAE Systems umfasste die Lieferung und den Unterhalt von Kampfjets im Wert von unglaublichen 84 Milliarden Dollar. (Zum Vergleich: Das ist etwa doppelt soviel wie die Eidgenossenschaft pro Jahr insgesamt ausgibt.) Im Geschäft enthalten waren auch 50 PC-9 Flugzeuge. Nach rund zwei Jahren Nachforschungen waren Scotland Yard und das "Serious Fraud Office" zur Einsicht gelangt, dass bei der Einfädlung des Deals massive Schmiergeldzahlungen geflossen sind. Teilweise wurden die Gelder auf Genfer und Zürcher Bankkonten überwiesen, einen anderen Teil liess BAE den saudischen Waffenkäufern in Form von Prostituierten-Diensten zukommen.
Bis jetzt ist noch nicht klar, wie es Pilatus geschafft hat, diesen Auftrag zu erhalten. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse der von neuem aufgenommenen Untersuchungen und warten auf neue Erkenntnisse zur Rolle von Pilatus im grössten Korruptionsfall der Geschichte.
Weitere Informationen
- Al Yamamah | en.wikipedia.org
- Rüstung & Korruption: Der 84-Milliarden-Dollar-Deal | GSoA Zeitung Februar 2007
| Abstract | 50 Pilatus-Flugzeuge werden an Saudi-Arabien geliefert. Der Deal kommt nur dank massiven Schmiergeldzahlungen zustande. |
| Bild | http://maps.kriegsmaterial.ch/wiki/index.php/Bild:Fahd_bin_Abdul_Aziz.jpg + |
| Geschah in | Saudi-Arabien + |
| Latitude | 24.675 + |
| Longitude | 46.697 + |
| Mit Kriegsmaterial von | Pilatus + |

