Pakistan grösster Kunde 2008
Aus Kriegsmaterial
Pakistan, 2008: Die islamische Republik ist der grösste Abnehmer von Schweizer Waffen. Der Konflikt in Kaschmir schwelt weiter, das Land steht am Rande des gesellschaftlichen Kollapses.
- Ereignete sich in Pakistan
- mit Kriegsmaterial von Rheinmetall Air Defence
November 2006: Die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats kritisiert die bundesrätliche Kriegsmaterialausfuhr-Politik scharf. Im Zentrum der Kritik: Waffenlieferungen nach Pakistan.
November 2007: Aufgrund des öffentlichen Drucks sisitiert der Bundesrat die umstrittene Lieferung von Flugabwehrsystemen der Rheinmetall Air Defence (ehemals Oerlikon Contraves) nach Pakistan.
April 2008: Die Sistierung wird wieder aufgehoben. Der Bundesrat begründet seinen Entscheid mit der angeblichen "Normalisierung" der Lage in der Region. Dabei gilt die illegale Atommacht Pakistan nach wie vor als eines der gefährlichsten und instabilsten Länder der Welt.
Februar 2009: Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO veröffentlicht die Kriegsmaterialausfuhr-Statistik 2008. Auf Platz 1 steht mit 110 Millionen Franken ausgerechnet Pakistan - dank 11 Feuerleitgeräten und 24 Fliegerabwehrkanonen der Rheinmetall Air Defence.
Weitere Informationen
- Vollzug der Kriegsmaterialgesetzgebung: Entscheide des Bundesrates vom 29. Juni 2005 sowie die Wiederausfuhr von Panzerhaubitzen nach Marokko | Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates
- Ausfuhr von Kriegsmaterial im Jahr 2008 | Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
| Abstract | Pakistan, 2008: Die islamische Republik ist der grösste Abnehmer von Schweizer Waffen. Der Konflikt in Kaschmir schwelt weiter, das Land steht am Rande des gesellschaftlichen Kollapses. |
| Bild | http://maps.kriegsmaterial.ch/wiki/images/d/dd/Asradr.jpg + |
| Geschah in | Pakistan + |
| Latitude | 30.1 + |
| Longitude | 70.2 + |
| Mit Kriegsmaterial von | Rheinmetall Air Defence + |


